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20.05.2005

Juhuuu, Einzelgänger Moró vermittelt

Wir freuen uns riesig: Heute durften wir überraschenderweise unseren 'Einzelgänger' Moró nach Mockrehna (Sachsen) vermitteln.

Moró war vor mehreren Jahren bei uns abgegeben abgegeben worden, als sein Herrchen verstarb.

Der Kater war bereits mit angeborener zurückgebildeter Oberlippe zur Welt gekommen. Während den ersten Monaten in unserer Obhut entzündete sich diese Stelle immer wieder. Da die Behandlung nicht anschlug, veranlaßten wir die Untersuchung eines Gewebestückes von Moro´s entzündeter Stelle. Das Ergebnis war ein Plattenepithel-Karzinom (Krebs). Die Entzündung verschwand eines Tages einfach, aus uns unerklärlichen Gründen.

Leider vertrug sich Moró nie mit anderen ausgewachsenen Katzen. Nur zu Kitten war er immer rührend. Deshalb hatten wir Moró in unserem 'Zimmer für Problemfälle' unterbringen müssen. Dieses ist durch ein feinmaschiges Gitterkonstrukt in 4 Abteile unterteilt für 4 'Problem'-Katzen.

Moró war zwar immer munter, fraß gut, war sehr verschmust und anhänglich und hatte keine weiteren gesundheitlichen Probleme. Jedoch war uns klar, daß eine Vermittlung nur sehr schwer möglich sein würde.

Deshalb freuen wir uns sehr, daß dieses tapfere Kerlchen nun ein liebevolles Zuhause gefunden hat. Wir drücken ihm die Daumen, daß er sich während den kommenden Tagen und Wochen gut einleben wird.

 
19.05.2005

Letzte Ruhestätte für unsere Tiere

Auch wir erleben ab und zu, daß einer der uns anvertrauten Vierbeiner stirbt. Sei es aus Altersschwäche (wie vor kurzem unser 'Tommi Müller'), oder weil ein Tier schwer verletzt oder krank aufgenommen wurde und jede Hilfe zu spät kam.

Wir sind jedes Mal aufs Neue betroffen, auch wenn uns klar ist, dass der Tod ein natürlicher Bestandteil eines jeden Lebens ist. Vor allem wenn ein Tier längere Zeit bei uns gelebt hatte und wir seinen Charakter sehr gut kannten, sind wir traurig.

Alle Tiere beerdigen wir würdevoll auf dem Tierheim-Gelände. Sie haben hinter dem Haus, mit einigem Abstand zum Katzen-Freigehege, eine schöne, ruhige letzte Ruhestätte, die wir auch pflegen.

 
18.05.2005

Drittes Biotop fertiggestellt

Ostelbien hat sich während den letzten Jahren zu einer wasserarmen Region gewandelt. Viele Tiere sind deshalb auf künstliche Wasserquellen angewiesen, wollen sie während einer heissen Sommerperiode nicht elendiglich verdursten.

Auf unserem großen Tierheim-Grundstück haben wir diese Woche ein drittes Wasser-Biotop in Form eines kleinen Teiches angelegt, direkt neben dem Kräutergarten (in welchem zum Vergnügen unserer Stubentiger auch Katzenminze angebaut wird).

Bereits wird es von Vögeln, Insekten und anderen kleinen Lebewesen aufgesucht. Damit kein Igel oder anderes Tier darin ertrinkt, ist ein Ausstieg angebracht worden.

 
16.05.2005

Igel in Freiheit

Von jenen Igeln, die bei uns überwintert haben, warten nur noch ein paar wenige auf den Tag ihrer ´Entlassung´. Anbei ein Photo von heute aus einem unserer Igel-Außengehege.

Die meisten sind von jenen Tierfreunden, die sie im letzten Herbst zu uns gebracht hatten, bereits wieder abgeholt worden und an exakt jener Stelle in die Freiheit entlassen worden, wo sie aufgefunden worden waren.

PS: Igel haben eigene Reviere. Es macht deshalb Sinn, einen Igel immer dort wieder auszuwildern, wo er auch gefunden wurde.

 
15.05.2005

Armin auf dem Weg zur Besserung

Armin macht sich: Er ist vor wenigen Tagen von seiner Quarantänebox in ein spezielles Katzenzimmer umgezogen, welches für 4 ´Problemfälle´ in 4 Einzelgehege unterteilt ist. In diesem wohnt er z.Z. in enger Nachbarschaft mit Denny und Moró.

Zur Zeit darf Armin im wahrsten Sinne des Wortes noch keine großen Sprünge machen. Deshalb befinden sich in seinem jetzigen Raumabteil keine großen Gegenstände und kein Kratzbaum, auf den er übermütig springen könnte. Diese Maßnahme wurde von der Tierklinik Wittenberg verordnet, damit Armin´s Verletzung auch wirklich in Ruhe ausheilen kann.

Sobald es ihm besser gehen wird, darf Armin in ein normal großes Katzenzimmer umziehen.

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