| 30.05.2005 |
Kätzchen Carita - Kontrolle mit erschreckendem Befund
Einmal mehr hat sich leider bestätigt, daß es trotz des enormen zeitlichen Aufwandes unerlässlich ist, nach der Übergabe einer Katze an einen 'Dosi' immer eine Kontrolle vor Ort durchzuführen. Dazu haben wir ein vertragliches Recht.
Am vergangenen Samstag, 28. Mai, rief uns eine unserer sogenannten Inspektorinnen an. Sie kam direkt von einer Kontrolle und bat uns, die Katze umgehend aus dem Haushalt des Übernehmers zurückzuholen. (Dazu haben wir ein Recht, wenn die vertraglichen Bedingungen seitens des Halters nicht eingehalten werden.)
Wir hatten im Juni 2004 die kleine Carita mit 12 Wochen an einen jungen Mann vermittelt. Carita war damals ein ganz liebes kleines Kätzchen.
Als die Kontrolle nun fällig war, stellte sich heraus, daß der Übernehmer inzwischen verzogen war; die neue Adresse hatte er uns trotz vertraglicher Zusicherung nicht mitgeteilt. Die verantwortliche Inspektorin erfuhr die neue Anschrift schließlich über die Polizei.
An der neuen Wohnadresse erfuhr die Inspektorin von den Nachbarn, daß der Übernehmer öfters zwangsgeräumt wird und zur Zeit gerade wieder von einer Räumung stand.
Mit Hilfe der Nachbarn erreichten wir, daß der Übernehmer seinen Wohnungsschlüssel an Nachbarn übergab und wir mit Hilfe einer Nachbarin die Katze aus der Wohnung holen konnten. Der Übernehmer amüsierte sich währenddessen an einem Badesee; daß Carita zurückgeholt wird, interessierte ihn nicht die Bohne.
Heute Morgen fuhr die Inspektorin an der Wohnung des Mannes vorbei und sah, wie er gerade von der Polizei abgeholt wurde.
Nun zum Schicksal der kleinen Carita: Das Kätzchen ist weder geimpft noch kastriert worden, obwohl beides vertraglich vereinbart war.
Von den Nachbarn erfuhren wir, daß sie ständig alleine war, manchmal mehrere Tage am Stück. Entsprechend schlecht stand es dann jeweils um ihre Versorgung. Manchmal mußten die Nachbarn die Katze füttern.
Bei der Abholung sahen wir keinen Wasser- oder Futternapf, die Tüte mit Trockenfutter war leer und Nassfutter-Dosen waren nicht zu finden!!!
Carita ist vollkommen durch den Wind. Sie greift uns an, beobachtet nur die Hände und springt sofort.
Wir sind völlig schockiert.
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| 30.05.2005 |
Sophia aus der Tierklinik zurück
Sophia durften wir am 28. Mai aus der Tierklinik abholen.
Sophia mußte notkastriert werden; ihr Gesäuge ist noch geschwollen, weil die hormonelle Umstellung Zeit braucht. Sollte das Gesäuge in 3 Wochen noch geschwollen sein, muß es möglicherweise entfernt werden.
Bei der Operation wurde Flüssigkeit in der Bauchhöhle festgestellt. Diese Flüssigkeit ist nun ins Labor zur Untersuchung gegeben worden. Das Ergebnis steht noch aus.
Sophia ist in einem unserer Pensionsräume untergebracht, denn sie kann leider nicht zu ihren Kindern. Im Moment frißt sie nur Trockenfutter und Katzenmilch.
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| 29.05.2005 |
Unsere heutige Kräuter-Exkursion
Heute führte der AIN Arzberger Igel- und Naturfreunde e.V. für Interessierte eine Kräuter-Exkursion durch die schöne, geheimnisvolle und wildwüchsige Oase bei Ottersitz (in der Nähe des Tierheimes gelegen) durch. Ottersitz ist seit Jahren ein verlassener Ort; die Gebäude sind dem Verfall preisgegeben - eine unberührte Naturoase ist entstanden.
Vera M. Besler, die Vereinsvorsitzende des AIN Arzberger Igel- und Naturfreunde e.V., und die Kräuterfrau Brigitte Tepper (www.feengarten.de) waren bei schönstem Sonnenschein 2,5 Stunden lang mit wissbegierigen Bürgern aus der Umgebung unterwegs.
Anläßlich dieser Kräuter-Exkursion konnten die Beteiligten erfahren, welche Wildkräuter für Salate verwendet werden können.
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| 29.05.2005 |
'Problemfall Sarah' vermittelt
Wir sind sehr erleichtert darüber, dass wir die hübsche Katze Sarah gestern als Freigängerin vermitteln konnten.
Sarah war seit ein paar Wochen bei uns. Sie wurde von einer russischen Familie abgegeben. Diese hatte sich vor kurzem als Zweitkatze ein Kitten geholt. Leider stellte sich heraus, dass Sarah sich mit anderen Katzen überhaupt nicht verträgt.
Dies konnten wir leider bestätigen. Nach ihrem zweiwöchigen Aufenthalt in unserer Quarantäne durfte sie in eines unserer schönen Katzenzimmer umziehen. Dort verursachte Sarah leider innert kürzester Zeit Aufruhr und stresste die anderen Katzen mit ihrer Aggression. Nach nicht einmal 36 Stunden mussten wir sie aus dem Katzenzimmer herausnehmen.
Während den letzten Tagen wohnte Sarah für sich alleine in einem unserer Pensionsräume. Damit war sie aber überhaupt nicht zufrieden und miaute stundenlang ununterbrochen.
Sarah war zutiefst unglücklich bei uns, weil sie sich eingesperrt fühlte. Daran änderte auch unsere speziell intensive Zuwendung nichts.
Wir freuen uns nun für Sarah, dass sie einen lieben Dosi gefunden hat, welcher ihr ein Zuhause bieten kann, das ihrem Wesen entspricht.
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| 28.05.2005 |
Was quakt denn da?
In unseren drei Feuchtbiotopen und in unserem Naturgarten auf dem Vereinsgelände gibt es tolle Konzerte von Wasser- und Teichfröschen zu hören. Des weiteren sind Erdkröten, Knoblauchkröten und ca. 200 Teichmolche gesichtet worden.
Das Besondere in diesem Jahr: Seit drei Abenden lauschen wir den Rufen einer Unke, welche in eines unserer Feuchtbiotope eingezogen ist.
Freude herrscht! Unken gibt es bei uns nur ganz selten und nur als einzelne Exemplare. Sie gehören zu den streng geschützten Tierarten.
Hintergrund-Fakten:
Unken bilden eine Gattung von Froschlurchen und sind kleine, krötenartige Amphibien, die nur etwa 4 bis 5 cm lang werden. Sie kommen in Teichen, Gräben und Pfützen vor. Ihren Laich legen sie in kleinen Klumpen an Wasserpflanzen oder am Gewässerboden ab. Als Nahrung bevorzugen sie Insekten und Würmer. An Land können sie gut springen. Es gibt in Deutschland zwei einheimische Arten: die Rotbauchunke und die Gelbbauchunke.
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