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01.08.2005

Flaschenkind

Seit gestern betreuen wir wieder ein Flaschenkind.
Es handelt sich um einen winzigen, 2 Wochen alten Flaschenbub, superlieb und verschmust.

Von frühmorgens bis 22 Uhr wird der Kleine nun alle 3 Stunden durch seine 'Ziehmama' (Vera M. Besler) versorgt.

Wen eine solche Versorgung interessiert:

Inhalt des Fläschchens: 1/3 Kondensmilch, 2/3 erwärmtes Wasser. Die dargereichte Flüssigkeit sollte warm sein, auf keinen Fall heiss, sonst verbrennt sich das Kleine elendiglich Mund und Rachen.

Keine handelsübliche 'Katzenmilch' verwenden, da die meisten Kitten diese nicht vertragen (zu viele Zusatzstoffe). Pro Mahlzeit reicht man dem Kitten das Fläschchen so lange, bis es genug hat und selber aufhört zu trinken.

Was viele 'Ammen' nicht wissen: Katzenbabys muss nicht nur regelmässig das Fläschchen gereicht werden, sondern sie können auch nicht selbständig pullern.

Unter normalen Umständen regt die Katzenmama die Tätigkeit der Blase (und später des Darmes) an, indem sie das Geschlechtsteil des Kitten mit ihrer Zunge massiert.

Ist keine Mama vorhanden, muss diese Aufgabe von der menschlichen 'Amme' übernommen werden: Mit Zellstoff wird das Geschlechtsteil vorsichtig getupft, bis das Kitten pullert. Man tupft weiter, bis es fertig gepullert hat. Diesen Vorgang macht man vor *jeder* Mahlzeit, alternativ nach *jeder* Mahlzeit. Niemals vergessen!!!

Ab der 3. bis 4. Lebenswoche kann damit begonnen werden, das Kitten zum selbständigen Trinken aufzufordern. Man reicht ihm den Fläschchen-Inhalt auf einem Unterteller (siehe unterstes Bild). Funktioniert dies, muss die Flasche nicht mehr gereicht werden. Funktioniert es noch nicht, war der Versuch zu früh angesetzt und man fährt einige Tage lang mit der Flasche weiter.

Ebenso kann man nun ein kleines Kistchen mit niedrigem Rand hinstellen, mit Katzenstreu gefüllt. Darauf setzt man das Kitten. Schnell lernt es, selbständig zu pullern.

In einem letzten Schritt wird ca. eine Woche später in die auf einem Unterteller dargereichte Flüssigkeit ein wenig Kitten-Nassfutter (Paté, keine ganzen Stücke) gemischt. Meistens sind die Kitten davon sofort begeistert und lernen auf diese Weise, Nassfutter zu fressen.

Achtung: Den Kleinen darf auf gar keinen Fall Nass- oder Trockenfutter für erwachsene Tiere gereicht werden. In nicht wenigen Fällen ersticken die Kleinen daran qualvoll! Nur spezielles Kitten-Trockenfutter verwenden, von denen es, nach Alter abgestuft, mehrere Sorten mit unterschiedlichen Grössen der Trockenfutter-Stückchen gibt.

Es versteht sich von selbst, dass ein Waisenkind nicht nur eine fachlich korrekte Versorgung benötigt, sondern dringend auch auf menschliche Wärme und Streicheleinheiten angewiesen ist. Ganz besonders geniessen die kleinen Findelkinder es z.B., auf den nackten menschlichen Bauch gelegt und gestreichelt zu werden.

(Bilder vom Sommer 2004)

 
24.07.2005

Miau aus dem Freigehege

Heute schien nach einigen eher windigen, bewölkten und vereinzelt auch regnerischen Tagen wieder die Sonne.

Unsere Vierbeiner genossen dies entsprechend. Seeligkeit im Freigehege... Manchmal wären wir Zweibeiner hier im ´Hotel Arzberg´ auch lieber Vierbeiner...

Was sonst noch so passiert ist:

* Der Neuzugang Timber durfte von seiner Quarantänebox ins Katzenzimmer Nr. 4 umziehen. Nachdem er sich im Quarantäneraum eher als ´Großmaul´ aufgeführt und sich lautstark dafür eingesetzt hatte, daß er aus der Quarantäne rauskam in ein ´richtiges´ Katzenzimmer, zeigte er sich heute, als es endlich soweit war, doch eher von der scheuen Seite und begutachtete seine neue Umgebung gaaaanz vorsichtig. Dadurch verpasste er sogar das schöne Wetter, da er sich noch nicht ins Freigehege getraute.

* Hopsi durfte gestern mit Mama ebenfalls aus seiner Quarantänebox in ein Abteil des Katzenzimmers Nr. 8 umziehen. Hopsi´s Körper-Koordination lässt noch zu wünschen übrig.

* Unsere Patenkatze Tracy wurde in ein anderes Katzenzimmer umplatziert, da sie während den letzten Tagen von ´Bengel´ Packo immer wieder hinterhältig angegriffen worden war. Nun hat sich die Lage beruhigt.

 
23.07.2005

Impression aus unserer Küche

Trotz der vielen Arbeit, die bei uns immer anfällt, ist die Stimmung unter uns Zweibeinern gut.

Hier ein Jux, den sich Frau Ciesky, die ´gute Seele des Hauses,´ heute ´leistete´ :-)

 
22.07.2005

Tierarzt-Besuch

Gestern war einmal mehr ein Besuch beim Tierarzt angesagt:

Bodo, Melly sowie die Wildkatze Amalie wurden kastriert. Watson´s verletzte Hinterpfote wurde geröngt und behandelt.

Einen Tag zuvor war Kathrin Walther wieder in der Tierklinik Wittenberg. Leider musste das Katerchen Raffaello eingeschläfert werden. Seine Geschwister Duplo und Hanuta sind Gott sein Dank kerngesund und verlieren langsam auch ihre Menschenscheu.

Heute kam wieder eine Rechnung aus der Tierklinik Wittenberg: Gesamtkosten für die Behandlungen während der Monate Mai und Juni 2005: EUR 2.851,23. Oje!

 
22.07.2005

´Adressänderung´

Miau, hier meldet sich ´Haus Windsor´!

Meine Brüder Andrew, Charles, Williams sowie Mama Victoria und ich sind heute morgen umgezogen - endlich raus aus der Quarantänebox in ein richtiges ´Mutter-Kind´-Zimmer!

Hier läßt es sich leben! Bis zum Mittag sind wir wie verrückt herumgetollt. Danach war ausgiebiges Kuscheln bei Mama angesagt.

Herzlich,
´Prinz´ Philipp

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