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13.08.2005

Charles verstorben

Das kleine Kitten Charles musste leider eingeschläfert werden:

In der Tierklinik Wittenberg wurde festgestellt, daß seine Leber doppelt so groß war wie normal. Seine Leberwerte waren komischerweise in Ordnung. Die Leber konnte aber nicht arbeiten und somit wurde sein Körper in einem schleichenden Prozess vergiftet. Die Grösse der Leber erdrückte die anderen Organe.

Für Charles gab es keine Chance zum Weiterleben. Um ihm einen qualvollen Tod zu ersparen, haben wir ihn einschläfern lassen.

 
11.08.2005

Unser 'Kleiner'

Mopsi wächst im Zeitraffer-Tempo. Nicht nur seine Körperkoordination wird immer besser, auch seine Neugierde, sein Mut, sein Selbstvertrauen nehmen entsprechend rasch zu.

Anbei zwei Bilder von heute (auf der Schulter, in der Westentasche).

 
08.08.2005

Flaschenkind Mopsi

Hier ein paar Bilder zu unserem Flaschenkind Mopsi.

Mopsi kam in einer Stallanlage zur Welt. Seine Mutter ist leider sehr scheu und hatte sich am Hinterbein schwer verletzt. Die Mitarbeiter fingen sie ein und eine der Mitarbeiter nahm sie und ihren Sohn mit zu sich nach Hause. (Das Geschwisterchen von Mopsi war leider verstorben.)

Jeden zweiten Tag mußte das Muttertier zum Tierarzt gebracht und unter Narkose behandelt werden. Anders war eine Behandlung nicht möglich, da sie niemanden an sich heran liess.

Eines Tages nutzte die Katze einen winzigen Spalt im Fenster und verschwand über das Dach. Wir nahmen Mopsi bei uns auf, da die Versorgung des kleinen Buben arbeitsbedingt für die Frau sehr schwierig war. Drei Tage lang versuchten mehrere Menschen, das Muttertier mit einer Falle einzufangen - es gelang. Leider hat die Katze gesundheitlich sehr gelitten.

Sobald Mopsi gelernt haben wird, selber zu fressen, darf er wieder zu der Frau und deren Familie zurück.

 
02.08.2005

Schwalbi

'Schwalbi', unsere verletzte Rauchschwalbe (siehe Tagebuch vom 12. und 18.7.), ist nun in die Voliere umgezogen.

Jene Wildkatze, welche wir dort bis nach der Kastration untergebracht hatten, ist wieder in Freiheit.

Schwalbi ist zwar wieder gesund, ihr linker Flügel wird jedoch immer schräg bleiben. Deshalb wird für sie ein Flug nach Afrika im Herbst 2005 ein Ding der Unmöglichkeit sein.

Wir suchen nun für sie einen Tierpark, wo sie in einer grossen Voliere zusammen mit Artgenossen leben kann.

 
02.08.2005

Verwilderte Kater

Während den letzten Tagen hat Kathrin Walther in mühevoller Arbeit mit der Katzenfalle vier verwilderte Kater eingefangen, um sie durch den Tierarzt kastrieren zu lassen.

Unkastrierte Kater markieren überall hin: auf Fensterbretter, sogar in offene Fenster hinein, in Blumenkistchen, an Türen, an Garagen, usw. - selbstverständlich ohne Unterschied auf jedem beliebigem Grundstück innerhalb seines Revieres...

Die vier Kater kommen jeden Morgen an eine Fütterungsstelle einer Bürgerin, sind jedoch nicht zahm.

Gefüttert werden die Kater früh morgens und abends. Damit sie nicht eine ganze Nacht lang in der Falle sitzen bleiben müssen, hat Kathrin Walther ihnen frühmorgens - noch vor ihrer Arbeit im Tierheim - mit der Falle abgepasst.

Da verwilderte Katzen sehr schlau und vorsichtig sind, gelang es jeweils nur, *einen* einzigen Kater pro Tag einzufangen. Mit diesem fuhr Kathrin Walther dann zum Tierarzt, liess ihn kastrieren und nahm den Kater nach der Kastration mit ins Tierheim. Bis am Folgemorgen war er aus der Narkose erwacht und konnte wieder am Fangort freigelassen werden. Gleichzeitig wurde dort dem nächsten Kater abgepasst.

Eine mühselige, aufwendige Arbeit. Und das alles nur, weil das Muttertier von Aussiedlern unkastiert zurückgelassen worden war.

PS: Wer sich erinnert: Beim Muttertier handelt es sich um 'Sophia' (siehe Tagebuch-Eintrag vom 29.4.2005). Die vier Kater waren ihr erster Wurf. Hochtragend mit dem zweiten war Sophia bei uns abgegeben worden, angeblich als Fundtier, in Wahrheit als Abgabetier.

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