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10.03.2006

Stevie Wonder - ein blinder Überlebenskünstler

Dieses zierliche Katerchen, geboren schätzungsweise im August 2005, wurde beim Spazierengehen von einem Hund aufgestöbert. Er war völlig vom Rauhreif bedeckt, so daß ein Mensch ihn überhaupt nicht wahrgenommen hätte.

Die Spaziergänger nahmen den vollkommen ängstlichen, abgemagerten Kater mit und brachten ihn zum Tierarzt. Dieser stellte fest, daß der Kater nicht sehen konnte.

Außer Kondensmilch nahm das Katerchen nichts zu sich. Wahrscheinlich ist er nur mit Kondensmilch groß geworden; eine solche Fehlernährung könnte die Ursache für seine Blindheit sein.

Nach einer Zwischenpflegestelle, wo der blinde Kater aber leider allein gehalten werden mußte, wurde er jetzt von unserer Tierheimleiterin in ihre Obhut genommen.

Dort versteht er sich mit den vorhandenen Katzen bestens. Wir staunen, wie dieses tapfere Kerlchen trotz seines schlechten Sehvermögens zurechtkommt. Auf zwei Bildern sehen Sie Heiko (auf dem Tisch), der mit Stevie (auf dem Stuhl) spielt.

 
09.03.2006

"Katzen kommen schon alleine zurecht..."

Heute haben wir wieder eine Katze aufgenommen, welche wohl in der furchbaren Winterkälte einfach ausgesetzt worden war.

Der Schlafplatz dieser Katze, die wir Yoko getauft haben, befand sich in einem Brunnenring in Werdau.
Die anliegenden Bewohner beobachteten die junge Katze schon eine Weile. Sie schien niemandem zu gehören und wußte nicht, wo sie sich aufhalten sollte. Tierfreunde brachten Yoko schliesslich zwecks Vermittlung zu uns.

Yoko ist ein typisches Beispiel dafür, dass die verbreitete Ansicht "Katzen kommen schon alleine klar und verhungern nicht" so nicht zutrifft und ins Reich der Märchen gehört. Ausgesetzte und sich selbst überlassene Hauskatzen haben es sehr schwer; klirrende Kälte, das Fehlen eines geschützten Unterschlupfes und Hunger lassen Krankheiten ausbrechen. Ganz abgesehen davon hätte Yoko sicher bald Junge zur Welt gebracht, da sie nicht kastriert ist.

Im Grunde genommen ist es für Hauskatzen genau so schrecklich, ausgesetzt zu werden, wie es für uns Menschen wäre, wenn wir in unserer Unterwäsche vor die Türe gestellt würden. Auch wir hätten keine Ahnung, wie wir in der Wildnis überleben könnten.

 
24.02.2006

Armer kleiner Fundkater

Colin, wie wir dieses Häufchen Elend getauft haben, wurde in einem schlechtem Zustand aufgefunden: eine Unmenge Flöhe, beide Ohren voller Ohrmilben, mit Schwanzverletzung.

Entweder lebte dieser Kater schon länger ohne Zuhause oder man hat sich überhaupt nicht um ihn gekümmert. Er war auch nicht kastriert, als er gefunden wurde.

Collin wurde seit einer Woche in der Elbstrasse in Zwethau mit einer Schwanzverletzung gesehen. Keiner kennt ihn, Nachfragen in der Nachbarschaft ergaben keinen Erfolg.

Er trug ein Halsband mit Glöckchen und ist sehr lieb und zutraulich. Von Tierfreunden wurden wir gebeten, Collin bei uns aufzunehmen.

Als erstes liessen wir Collin von den Tierfreunden zum Tierarzt bringen, damit er sofort medizinisch versorgt werden konnte. Dann holten wir ihn vom Tierarzt ab.

Der Schwanz musste amputiert werden, da er auf Grund seiner nicht behandelten Verletzung anfing zu faulen.

Aller zwei Tage bekommt er nun Spritzen. Das linke Auge muss auch behandelt werden.

 
24.02.2006

Patenpost

Ein lieber Tierfreund hat uns für jedes Katzenzimmer ein Brett gedrechselt.

Dort hängen wir jetzt die Post der Paten und Patinnen an :-)

 
19.02.2006

6 Geschwister aufgenommen

Seit gestern wohnen 6 weitere Katzen bei uns. Es handelt sich um zwei junge Kater und vier Katzenmädchen; alles Geschwister, die sich aufs Haar gleichen.

Die Tierheim-Leiterin Kathrin Walther löst gerade das Problem der Zuordnung. Anhand welcher winziger Merkmale lassen sich die sechs Fellnasen unterscheiden? Wie benennen wir sie?

Sobald wir sie auseinander halten können, werden sie mit Namen erfasst werden und auf unserer Web Site als Neuzugänge sichtbar sein :-)

Vorerst geniessen sie ihren gemeinsamen Aufenthalt im Zimmer 8 und beschnuppern alles mit Neugierde und ausgeprägtem Spieltrieb.

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