| 24.03.2006 |
Katzenabschuss
Heute war wieder eine Fahrt zur Tierklinik nach Wittenberg notwendig. Wie immer herrschte dort Hochbetrieb.
Wir haben heute einen Kater aus Blumberg (Gemeinde Arzberg) aufgenommen, welchem in den Kopf geschossen worden war. Am rechten Hinterkopf schaute ein Diabolo heraus. In der Tierklinik musste sein rechtes Auge entfernt werden, ebenso die Kugel, welche immer noch in seiner Haut hängte. Es muss sich um einen gezielten, glatten Durchschuß aus nächster Nähe gehandelt haben.
Bommel, wie wir diesen Kater getauft haben, liegt nun geschafft im Körbchen, deshalb werden Fotos von ihm erst morgen folgen.
Am nächsten Montag werden wir mit Bommel wieder zur Kotrolle in die Tierklinik fahren.
Zur Zeit ist es in unserer Umgebung ganz schlimm - nur solche Fälle! Bommel kommt aus Blumberg, Gemeinde Arzberg. Von dort sind schon andere Katzen mit Schußverletzung zu uns gekommen.
Eine Anzeige wurde von Bürgern aus Blumberg bereits gemacht. Wir selbst werden morgen ebenfalls Anzeige gegen Unbekannt erheben, und wir werden diese Sache im Amtblatt vermerken lassen.
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| 23.03.2006 |
Nasse Wand
Eine der Aussenwände des Tierheim-Gebäudes wies grosse Wasserflecken auf, seitdem Tauwetter eingesetzt hatte und es des öftern regnete.
Wie sich herausstellte, war die Dachpappe auf einem kleinen Vordach des Kellervorbaus kaputt. Während des Winters hatte sich unter der Dachpappe Wasser angesammelt und war gefroren; bei milderem Wetter war das gefrorene Wasser nun aufgetaut und hatte die Dachpappe sowie die Aussenwand durchweicht.
Heute ist das Dach repariert worden. In den EUR 200,00 ist eine neue Dachrinne enthalten und das Dach hat jetzt Schweißbahnen, die viele Jahren halten werden.
Auf den Photos ist die feuchte Wand zu sehen sowie die marode Dachrinne. Inzwischen (auf den Bildern nicht sichtbar) blitzt bereits die neue Dachrinne in der Sonne.
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| 15.03.2006 |
Und wieder ein Häufchen Elend aufgenommen
Struppi, wie wir diesen total verstruppten Senioren-Kater getauft haben, wurde bereits längere Zeit in Torgau/Abfindungen (Sachsen) beobachtet. Niemand weiß, wie lange sich Struppi schon alleine hatte durchschlagen müssen.
Ein Bürger erbarmte sich seiner und ließ ihn im Keller bei seinen bereits vorhanden Katzen mitfressen. Berühren ließ sich Struppi zwar nicht, aber er nahm dankbar den geschützen Platz an.
Dort schlief er die meiste Zeit über und schien in einem sehr miserablem Gesundheitszustand zu sein. Deshalb wurden wir um Hilfe gebeten.
Wir brachten Struppi umgehend zu unserer Tierärztin, die ihn untersuchte und auch gleich kastrierte. An der linken Pfote fehlt das Pfötchen; die Wunde ist so alt, dass sie bereits vernarbt ist. Struppi's Fell hat viele kahle Stellen, vor allem hinter dem Kopf. Zudem musste der Kleine erst einmal von einer grossen Menge Ungeziefer (Föhe, Milben) befreit werden.
Seit seiner gestrigen Aufnahme bei uns schläft Struppi die meiste Zeit. Viel gefressen hat er noch nicht. Nun muß Struppi erst gesund gepflegt werden.
Über den Verlauf seiner Genesung werden wir hier berichten.
Struppi würde sich über einen Paten sehr freuen.
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| 13.03.2006 |
Vogelfütterung
Der Frühling will dieses Jahr einfach nicht kommen...
Auf dem Bild sieht man unsere Vereinsvorsitzende Vera M. Besler heute Morgen an einer unserer zahlreichen Winter-Zufütterungsstellen.
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| 11.03.2006 |
Nicht immer können wir helfen
Heute wurde uns am späteren Nachmittag ein kleines Miezchen gebracht; angeblich gehörte sie niemandem in der Umgebung.
Von Bürgern war sie mehrere Tage lang beobachtet worden (im Klartext: Sie schauten aus der warmen Stube zu, wie sich das Kätzchen in der eisigen Kälte tagelang rumquälte).
Anstatt direkt einen Tierarzt aufzusuchen (das könnte was kosten...), suchten diese Bürger Hilfe bei uns (das kostet nichts...).
Nicht einmal die Mühe machten sie sich, die Katze zu uns zu bringen; wir mussten für den Transport selber sorgen und da gerade keiner von uns aus dem Tierheim wegkonnte, mussten wir mittels mühseliger Anrufe zuerst Tierfreunde finden, die das Kätzchen bei den besagten Bürgern abholten.
Das Häufchen Elend, welches schliesslich bei uns ankam, tauften wir Conchita. Da es der Katze gesundheitlich eindeutig sehr schlecht ging, blieb uns nichts anderes übrig, als sie noch am gleichen Abend zur Tierklinik nach Wittenberg zu fahren.
Wir fuhren um 16 Uhr bei dichtem Schneetreiben los, weil Conchita nur noch taumelte und nicht einmal mehr auf ihren Beinen stehen konnte. Zudem konnte sie ihren Darminhalt nicht behalten. Während der ganzen Fahrt lag Conchita brav auf der Wärmflasche.
Die Tierärztin untersuchte Conchita gründlich und stellte sofort eine enorme Nierenvergrößerung fest. Daraufhin nahm sie Conchita ein wenig Blut ab. Die Werte sagten nichts Gutes; es scheint, dass Conchita mit einer Nierenfehlfunktion geboren worden war und die Nieren nun gerade dabei waren, ihren Dienst zu versagen. (Kein Wunder, nachdem die Katze tagelang bei Minustemperaturen draussen herumgeirrt war...)
Der kleinen Conchita konnte nicht mehr geholfen werden. Die Tierärztin konnte Conchita nur noch erlösen.
Gegen 20 Uhr waren wir wieder zurück im Tierheim, ganz geknickt.
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