| 28.04.2006 |
Bommel wieder operiert
Vorgestern wurde Bommel in der Tierklinik Wittenberg ein weiteres Mal operiert in der Absicht, den zweiten Diabolo aus seinem Kopf zu entfernen.
Der Chefarzt gab sich große Mühe - und mußte doch aufgeben. Unter dem Auge hatte er aufgeschnitten, weil er gehofft hatte, von dort den Diabolo fassen zu können. Leider gelang dies nicht; der Diabolo befindet sich zu tief im Schädel. Wäre der Chefarzt weiter vorgedrungen, wären Nerven zertrennt worden.
Heute schwillt sein Gesicht an. Sollte das Mittel bis morgen nicht anschlagen, muß Kathrin noch einmal nach Wittenberg. Zur Zeit frißt Bommel wenigstens.
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| 22.04.2006 |
Heutige Kräuterwanderung
Heutige Frühlingswanderung war einfach Klasse!
Start 10 Uhr: Das Wetter wurde immer sonniger, die Teilnehmer aus nah und fern brachten alle Sonnenschein, ein herrliches Strahlen und gute Laune mit, da konnte ja nichts schiefgehen.
Im verwunschenen Schloßhotel Triestewitz empfing uns Familie Pawlik sehr herzlich.
Eine Führung durch das Schloß mit Zeitreise der bewegten Historie des Schlosses. Und eine Überraschung: eine kleine Führung durch die sehr sehr schöne ungewöhnliche Kirche in Triestewitz.
Der Nixweg ist auch gleichzeitig der Eingang in den Park, wo es nun mit der Kräuter- und Baumexkursion weiterging. Themen: Heilkräuter, essbare Blätter von Bäumen, weitere Verwendungen heute und früher...
Dass die Natur erwacht, war nicht mehr zu übersehen: Veilchen, Gundelrebe, Scharbockskraut, Ahorn und viele mehr blühten in den veschiedensten Farben.
Im Tierheim und in der Igelstation in Arzberg konnten alle rasten und Wildkräuter ganz frisch kosten. Es gab frischen Kräutertee, Kaffee, leckeren Wildkräuterschmand...
Die Miezekatzen freuten sich über Besuch Ihrer Paten. Fast alle Kätzchen konnten im Freigehege beim Sonnenbad beobachtet werden.
Im schönsten Sonnenschein klang der Tag sehr gut aus. Rundum ein gelungener Tag - freu, freu, freu!
Die Kräuterfee
Brigitte Bussenius
http://www.feengarten.de
bussenius@aol.com
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| 22.04.2006 |
Ein herzliches Dankeschön!
Im Namen unserer Miezen bedanken wir uns herzlich für alle Ostergeschenke! Unsere Vierbeiner haben zu Ostern Leckerlis, Kuschelkissen und Spielzeug erhalten, und ihre Zweibeiner Utensilien zum Unterhalt des Tierheimes (Reinigungsbedarf, etc.).
Über Ostern haben wir alle Gaben auf einem Tisch im Flur aufgebaut und haben uns jedes Mal, wenn wir daran vorbeikamen, aufs Neue über diese Unterstützung gefreut!
Passend zu Ostern konnten wir an Karfreitag die beiden Hasen endlich in ein eigenes Zuhause vermitteln. - Nein, nicht als Osterbraten. Sie sind nach Taura gezogen, zu einer Zwerghäsin namens Madlene. Dort haben die drei eine Garage zum Hoppeln und tagsüber ein schönes Freigehege.
Die beiden Langohren werden sich sicher riesig freuen und Luftsprünge machen! Wir freuen uns sehr für die zwei!
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| 09.04.2006 |
Naturgarten-Bewohner
Vor dem Freigehege haben wir das dritte Jahr in Folge ein Stück Wiese abgegrenzt, damit wir nicht darauf herumtrampen.
Im Erdinnern dieser Wiese haben nämlich Hunderte von Wildbienen überwintert. Jetzt, wo es warm geworden ist, kommen sie aus ihren Löchern heraus und paaren sich auf der Wiese zu Hunderten.
Diese Bienen sind ganz friedlich. Geht man vorsichtig vor, so kann man sich mitten in sie hineinsetzen. Es ist ein tolles Summen, wie im Hochsommer.
Über Erdbienen (Wildbienen):
Wildbienen haben sowohl für den Menschen als auch für den gesamten Naturhaushalt eine hohe Bedeutung. Der Mensch profitiert von ihnen direkt durch die Bestäubung seiner Obstbäume. Indirekt spielen Wildbienen eine große Rolle bei der Vermehrung von Ackerfutterpflanzen, wie z.B. dem Rotklee oder der Luzerne. Wildbienen erbringen besonders bei der Luzerne eine bessere Bestäubungsleistung als die Honigbiene.
Auch im Naturhaushalt sind Wildbienen unentbehrlich. Sie bestäuben hier einen großen Teil der wild wachsenden Blütenpflanzen, wobei auch Pflanzen mit geringem Nektar- und Pollenangebot berücksichtigt werden. Sie sichern die geschlechtliche Vermehrung vieler Wildpflanzen und tragen damit zur Erhaltung, aber auch zur Weiterentwicklung, von deren Erbgut bei.
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| 07.04.2006 |
Neues zu Kater Bommel
Neue Information zu Bommel:
Aufgrund von Schmerzempfinden, zunehmende Aggression und schlechte Wundheilung am entferntem Auge sowie aufgrund der Tatsache, dass Bommel seit gestern nicht mehr gefressen hat, haben wir Bommel heute wieder in der Tierklinik Wittenberg vorgestellt.
Die Röntgenaufnahme zeigte eine weitere Gewehrkugel im Schädel, welche z.Z. nicht operativ entfernt werden kann.
Bommel bekommt nun 14 Tage lang ein Schmerzmittel und ein starkes Antibiotikum.
Für seine Heilung bestehen es 3 Möglichkeiten:
1. Der Diabolo kapselt sich ab.
2. Er kommt von allein heraus.
3. Der Diabolo wandert so weit nach vorn, daß er durch eine weitere Operation entfernt werden kann
Die heutige Behandlung / Untersuchung kostete 99,00 Euro.
Am 26. April wird Bommel ein weiteres Mal geröngt. Sollte sich sein Zustand in der Zwischenzeit verschlechtern, wird er vor diesem Datum dem Tierarzt wieder vorgestellt.
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