| 11.10.2006 |
Radio PSR zu Besuch im Tierheim
Heute Nachmittag erhielten wir Besuch von Frau Peters aus Leipzig, einer Mitarbeiterin des sächsischen Radiosenders PSR (http://www.radioprs.de).
Da sich am selben Nachmittag zwei Schulklassen aus Schildau im Tierheim einfanden zwecks Besuch unserer Igelstation, fand Frau Peters viele neugierige, fröhliche Interview-Partner vor.
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| 11.10.2006 |
Wunderbare Hilfe
Während dieser Woche erfahren wir großartige Unterstützung durch die kluge, hilfsbereite Jaqueline, eine Praktikantin.
Sie hilft mit bei der Tierversorgung und beim Reinigen der Katzenzimmer, was uns ganz speziell entgegenkommt, weil unsere Vereinsvorstehende Vera M. Besler sich einer Augenoperation unterziehen musste und z.Z. ausfällt.
Wie Sie sehen findet auch Kater Momo, Jaqueline sei ein Hit.
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| 09.10.2006 |
Kastration herrenloser Katzen
Leider gibt es in der Gemeinde Arzberg sowie in der weiteren Umgebung Bürger, die wegziehen und ihre Katze(n) einfach zurücklassen - unkastriert.
Während den vergangenen Tagen haben wir durch unsere Tierärztin in Torgau wieder mehrere herrenlose Katzen der Gemeinde Arzberg kastrieren lassen, da die Gemeindeverwaltung sich dieser Ordnungswiedrigkeit nicht annimmt.
Leider bleibt uns nichts anderes übrig, als für diese Kastrationen Spendengelder zu verwenden. Andere Einnahmequellen haben wir nicht.
Für das kommende Jahr 2007 werden wir noch in diesem Kalenderjahr an die Gemeindeverwaltung einen Antrag stellen: In den Haushaltsplan 2007 soll ein Budgetposten "Kastrationskosten" aufgenommen werden, sodass nur noch die Arbeit (der Zeitaufwand) an uns hängen bleiben wird, nicht jedoch auch noch die Kosten.
Über das Ergebnis werden wir berichten.
PS: Diese herrenlosen Katzen werden nach ihrer Kastration von engagierten Bürgern der Gemeinde Arzberg mit Futter versorgt.
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| 09.10.2006 |
Sorgenkind Candy
Candy's erste Operation und gleichzeitige Kastration haben zusammen EUR 193,86 gekostet.
Candy musste am Samstag, 7. Oktober 2006, leider ein zweites Mal in die Tierklinik Wittenberg gebracht werden für eine weitere Operation. Es hatte sich ein sog. verschieblicher Bruch gebildet; dabei handelt es sich um einen "hinterlistigen" Bruch, die zu den schlimmsten gehören.
Candy ist in der Tierklinik Wittenberg in erfahrenen, tierlieben Händen; das dortige Ärzteteam wird sein Bestes geben, damit Candy bald wieder ganz gesund sein wird.
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| 08.10.2006 |
Günter & Helmut
Die beiden Kater Günter und Helmut kamen im Jahr 2003 zu uns als kleinste Flaschenkinder. Wir konnten sie zweimal vermitteln, leider wurden sie zweimal zurückgebracht, was beide innerlich deutlich knickte.
Eigentlich warteten die beiden immer noch (gemeinsam) auf ein neues Zuhause, als Wohnungskater oder Freigänger. Beide waren immer total liebe, anhängliche, verschmuste Kater.
Ab heute jedoch sind die beiden unsere "Tierheim-Kater" (mit Freigang), und das kam so:
Vor kurzem haben sich Günther und Helmut plötzlich neue Verhaltensweisen zugelegt - wohl aus lauter Frust:
Sie begannen, alle Mitbewohner in ihrem Zimmer Nr. 6 zu unterdrücken (die da wären: Putzi, Pedro, Fanta, Trine, Santa, Mami, Dominic und Denise). Keiner traute sich mehr richtig, sich zu rühren, jeder bewegte sich nur noch unter großer Vorsicht.
Ebenso waren Günter und Helmut plötzlich ständig unsauber, d.h. sie pullerten täglich an die Zimmertür, so dass im Flur eine Pfütze stand. Des weiteren pullerten sie auch an alle Ablagen und Polstermöbel - und das mehrmals täglich, sodass nichts Gemütliches und Kuschliges mehr im Zimmer sein konnte.
Wir haben nun folgende Lösung gefunden: Günter und Helmut können im geräumigen Kellervorraum (auf der Sonnenseite des Tierheimes, wo sich auch das Freigehege befindet) wohnen. Die Türen haben Katzenklappen. Auch im Winter ist es in diesem Kellervorraum warm genug, und selbstverständlich haben wir den beiden kuschelige Bettchen eingerichtet sowie einen Kratzbaum hingestellt. Ihr Fressen erhalten sie nun zweimal täglich dort, Frischwasser ebenfalls.
Wir haben die beiden bereits ein paar Tage lang (tagsüber) dort untergebracht, damit sie sich an dieses neue Zuhause gewöhnen können.
Heute war bei schönstem Sonnenschein der erste Tag ihres Freiganges: Helmut war noch vorsichtig und traute sich nur ein paar Schritte auf den Hof; danach ging er lieber gleich wieder zurück und beobachtete seinen Bruder Günter.
Günther war gleich mutig und ging frischfröhlich auf Erkundungsgang, erfoschte die Wiese, Büsche und Bäume auf dem großen Tierheim-Gelände.
Wir hoffen, dass Günter und Helmut auf diese Weise ein kleines Stück Lebensglück finden.
Und vielleicht sogar zwei liebe Paten.
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